Sei kein Blatt im Wind

Du hast auch schon einmal ein Blatt beobachtet wie es sich von einem Zweig gelöst hat, vom Wind erfasst und gedreht und gewendet wurde, bis es dann irgendwann und irgendwo auf dem Boden liegen geblieben ist.

Es ist ein Spiel, das so aussieht es als würde es einvernehmlich sein. Aber das Blatt hat keine andere Wahl, der Wind bestimmt die Richtung – ihm fehlen eigene Wurzeln.

Wieder Boden unter den Füßen spüren

Für dich ist das einfach, wenn du bewusst an deine Füße denkst und dir vorstellst, über saftige Erde zu laufen oder deine Füße in warmen Sand zu drücken. Du hinterlässt spürbar einen Abdruck, du weißt, dass du hier gewesen bist, andere können sogar deinen Spuren folgen – du bist ein unverwechselbarer Teil dieser Welt.

Spuren hinterlassen …

und dem Leben deinen Stempel aufdrücken. Auch das ist einfach, wenn du an deine Fähigkeiten, an deine Sehnsüchte, an deine Ziele denkst. Dein existenzielles Ziel ist sogar tief in deiner Seele verankert, damit bist du auf die Welt gekommen: „Ich will leben.“

Das Ziel ist nicht wichtig

Wichtig ist, dass du dich bewusst dafür entscheidest. Frage dich jedes Mal, ob dein Ziel dich auch in dieser Absicht unterstützt: „Ich will leben“. Sonst ist es das falsche.

Ziele brauchen einen Focus

Auch das ist einfach, wenn du beherzigst, dass er auf ein besseres Lebensgefühl gerichtet ist. Frage dich immer wieder nach deinen echten Bedürfnissen, auch wenn du das vielleicht noch etwas üben musst.

Kennst du noch deine echten Bedürfnisse?

Jeder Mensch hat echte Bedürfnisse, manchmal kann man sich nur nicht an sie erinnern. Die echten, also selbstbestimmten Bedürfnisse sind  für ein gutes Leben und eine gute Gesundheit geradezu existenziell. Von ihnen hängen die selbstbestimmten Ziele ab und damit die allgemeine Lebenszufriedenheit.

Um eben kein Blatt im Wind zu sein, finde heraus, was dich zufrieden und glücklich macht. Finde heraus, was du für dein Wohlbefinden von innen her brauchst. Finde heraus, was dir wirklich wichtig ist. Und lebe danach.

Diese Übung bringt dich sofort einen Schritt weiter:

Nimm dir eine Auszeit, einen ruhigen Platz, an dem du nicht gestört wirst.

Du brauchst einen Block und einen Stift. Nun schreibst, so wie es kommt, deine Bedürfnisse auf. Einfach fließen lassen … wenn nichts kommt, ist auch gut. Dann brauchst du einfach Zeit. Suche dir einen neuen, besseren Moment.

Wiederhole diese Übung solange, bis du zufrieden bist. Ohne zu werten, nimm es so hin. Es ist dein Leben und entdecke es neu. Lerne, dir zu vertrauen … jeden Tag ein bisschen mehr.

… damit dein Leben wieder dir gehört!

 

Eine Klientenstimme: „Hätte ich Viktoria bereits vor der Einlieferung in die Psychiatrie (4 Monate), 3 Jahre Psychoanalyse (bis zu 3 x die Woche), stärksten Psychopharmaka kennengelernt, wären mir und meiner Familie ein langer Leidensweg erspart geblieben.“ C.G.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.