Wie du dich mit Dankbarkeit entschleunigst

Danke! Wow, was für ein Wort! Es ist kurz, mit einem schönen klangvollen A in der Mitte und einem knackigen K. Damit bekommt Danke die Power für die es steht: “Ich bin beschenkt worden – jemand hat an mich gedacht – ich bin nicht allein.” Oder wann sagst du danke? Ich glaube, es ist das einzig wahre Wort gegen das Gefühl zu kurz zu kommen oder sich ungeliebt zu fühlen – es bringt dich in den Modus der Fülle.

Doch Dankbarkeit ist mehr als DANKE sagen

Ich halte Dankbarkeit für eine wertvolle eine Haltung dem Leben und anderen Menschen gegenüber. Die Frage ist doch, ob du das, was andere Menschen dir bereit sind geben, dankbar annehmen oder ersteinmal kritisieren möchtest?

Wieviel dieser kleinen Geschenke bekommst du tagtäglich kostenlos: ein Lachen, einen freundlicher Blick, eine höfliche Geste – alles unverhoffte Anlässe für Dankbarkeit.

Viele Menschen könnten auch in ihren Beziehungen glücklicher sein, wenn sie ihren Partner als “Geschenk” ansehen würden. Die Nase über den Partner zu rümpfen, ihn zu kritisieren oder gar zu maßregeln, verdirbt zuallererst die eigene Laune.

Danke für die Einladung zu diesem Artikel

Mein besonderer Dank heute geht an Mara Stix für ihre wunderbare Einladung, über dieses Thema zu schreiben. Es ist mir eine Freude, mir noch einmal Gedanken über das Wesen von Dankbarkeit zu mache.

Wir sind ständig im Wandel

Und das ist anstrengend. Veränderungen sucht man sich ja nicht immer aus, wenn man nicht gerade ein Einsiedler ist. Bist du auch dankbar, dass du immer wieder deine Kräfte zum Durchhalten mobilisieren kannst?

Dankbarkeit entschleunigt

Während meiner Zeit als Aikidoschülerin war Danke ein Teil der Übung. Der Raum wurde erst nach einer Verbeugung, einem kurzen Innehalte betreten. Einfach reinstürmen und losquatschen gab es nicht. Genauso gehörte auch vor und nach einer gemeinsamen Übung ein gegenseitiges Danke dazu.

Seitdem ist Dankbarkeit für mich auch Gewahrsein: ich nehme an, was ist – ich nehme dich wahr, wie du bist und bin dabei ganz präsent.

Eine neue Welt

Seit ich mich unter die Blogger gemischt habe, bin ich in einer neuen Welt. Es ist enorm, was ich in kurzer Zeit gelernt und wieviel Altes ich losgelassen habe. Die Herausforderung hat sich gelohnt, weil ich habe eine neue Leichtigkeit im Umgang miteinander umgegangen kennen gelernt habe. Für diese neue qualität bin ich in dieser schnelllebigen Zeit dankbar. Das tut auch meinem Blog gut, der sich einem ernsten Thema widmet.

Täglich dankbar sein – mein Morgenritual

Anfang des Jahres hat mich jemand auf die Idee gebracht, jeden Tag mit Dankbarkeit zu beginnen. Nun halte ich jeden Morgen auf besonders schönem Papier fest, wofür ich dankbar bin: “Ich bin dankfür für …”. Mal schreibe ich mehr, mal weniger und es wird immer spannender, weil auch die kleinen Dinge immer mehr beginnen zu strahlen.

Ich kann dieses Innehalten vor dem Ansturm des Tages sehr empfehlen.

Die unabsehbaren Folgen …

Mir hilft dieses tägliche Dankbarkeitsritual Ruhe in meinen Geist zu bringen. dadurch fällt es auch leichter, mich auf das zu konzentrieren, was ich wirklich will. Und das ohne anstrengende “mentale Klimmzüge” – es geschieht einfach.

Zum Schluss das Wesentliche

  • Ich bin dankbar für meine Familie und den Reichtum, den meine Kinder in mein Leben gebracht haben.
  • Ich bin dankbar, mit einer unbändigen Lernfreudigkeit beschenkt zu sein.
  • Ich bin dankbar für meine Initiativen, mein Leben gesund und lebendig zu halten.
  • Ich bin dankbar, nicht allein auf dieser Welt zu sein …

So wünsche ich dir von allem das Beste!

 

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